Seit einigen Jahren, der sogenannten Neuzeit nach der "Quarz-Kriese", finde ich die aktuellen Uhren auch wieder interessanter und das vor allem durch die Qualität, die schönen eigenen Werke und durch die Co-Axial Technik des Erfinders Daniels. Die neuen Modelle strahlen nun wieder den alten Pioniergeist aus, der der original Moonwatch zu eigen ist.
Bei der Gestaltung der Sportmodelle fehlte mir in der Vergangenheit leider noch das gewisse Etwas, bei dem insgesamt eher trocken-nüchternen Erscheinungsbild von Instrumentenuhren. Meist sieht man im Alltag etwas traurig anzuschauende Speedmaster Uhren an Trägern, die um Understatement ringen und die bislang ohnehin unauffällige Uhr noch unter dem Hemd verstauen.
Ich dachte immer bei mir, wenn die bei Omega nur endlich mal ein glänzend schwarzes Zifferblatt bei einer Sportuhr machen würden und eine mit einer ganz schwarz glänzenden Lünette noch dazu, wäre das Objekt meiner Begierde geschaffen.
Zugegeben, einmal haben sie es schon geschafft, bei der Seamaster Planet Ocean Liquid Metal, davon wurden leider nur eine begrenzte Stückzahl hergestellt und diese ausschließlich in den eigenen Boutiquen verkauft. Marketingmäßig ebenfalls eine Meisterleistung. In Deutschland waren die Uhren schwubdiwub ausverkauft und im Ausland mochte ich keine erstehen.
Omega Speedmaster Moonwatch "Dark Side of the Moon"
Omega Speedmaster Moonwatch "Dark Side of the Moon"

Zweifellos ist die Moonwatch DIE Ikone und es erscheinen in regelmäßigen Abständen irgendwelche Limitierungen. Beinahe selbstverständlich wird auch die ursprüngliche Moonwatch nach wie vor gebaut, was toll ist.
Ganz persönlich mag ich allerdings keine Uhr mit Handaufzug. Mir hat immer der Gedanke am meisten imponiert, in gewisser Weise ein Perpetuum Mobile am Handgelenk zu tragen. Ein Gerät, das einmal in Gang gesetzt, ganz ohne neue Energiezufuhr auskommt. Vergleichbar mit einer Automatik-Uhr die ihre Energie alleine durch die Bewegung des Trägers erhält.

Eine Automatik kommt tatsächlich immer noch ganz nah an ein Perpetuum Mobile heran. Die Rotoren sind derart empfindlich, dass es schon schwer fällt die Uhr in der Waage zu halten. Um auch mal keine Energie zu erzeugen muss die Armbanduhr schon abgelegt werden. Im Gebrauch allerdings muss die Energiezufuhr gedämpft und am besten soviel wie möglich davon zwischengespeichert werden, so dass sie für eine gewisse Zeit tatsächlich auch mal abgelegt werden kann. Zum Beispiel beim Schrauben an der eigenen Mond-Rakete, im Hobbykeller oder beim Hantieren zwischen elektrischen Feldern.

Jetzt ist es da, das Omega-Modell meiner Begierde ist erschienen. Die neue Moonwatch-Keramik ist also eine perfekte Sportuhr mit Pioniergeist, alleine schon durch die Verwendung von Keramik für das Gehäuse und die Schließe. Dazu ist sie auch noch ein Perpetuum Mobile fürs Handgelenk, mit einem durch den Glasboden sichtbaren Automatik-Manufaktur-Kaliber. Und für mich ganz persönlich entscheidend, auch endlich ein glänzendes Zifferblatt sowie eine glänzende Lünette, für einen glänzenden Auftritt und die richtige Ausstrahlung.

Bitte sehen uhren replica oder Rolex Masterpiece
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